Aurelia und die Melodie des Todes – Ein historischer Wien-Krimi
von Beate Maly

Beate Maly, die Bestseller-Autorin aus der Donaustadt, ist eine meiner Lieblingsautorinnen. Nicht nur, weil ich sie schon lange kenne, sondern vor allem natürlich wegen ihrer Bücher. Sie hat zu den Anton- und Ernestine-Krimis jetzt mit Aurelia eine weitere historische Krimi-Reihe erschaffen, die äußerst lesenswert ist.
In diesem zweiten Band der neuen Reihe stürzt 1871 der Ziegelbaron Meinrad Auerbach aus dem Fenster, trotz dichten Herbstnebels zufällig beobachtet von Werkelmann Pepi. War es Selbstmord? Hat sich Auerbach bei Aufträgen für die kommende Weltausstellung verkalkuliert?
Jedenfalls ruft es Aurelia von Kolowitz, eine junge Adelige, die heimlich als Karikaturistin für eine Satirezeitschrift arbeitet, auf den Plan. Aurelia ist zu einer Seance bei der Schwester des Verstorbenen eingeladen, die sich davon Kontakt mit dem verstorbenen Bruder erhofft. Als dort etwas passiert, wird dann auch der junge Polizeiagent Janek Pokorny gerufen. So ermitteln die beiden wieder mehr oder weniger gemeinsam, wie schon im ersten Band „Aurelia und die letzte Fahrt“.
Das Buch ist wie gewohnt gespickt mit historischen Wien-Fakten und bietet allerbeste Krimi-Unterhaltung!